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Herzlich Willkommen

Liebe Leser*innen,
mein Name ist Lisa David und diese Seite dient dazu meine Gedanken, Ideen, Ressourcen und Materialien zum Thema Lehren und Lernen mit Erwachsenen zu teilen. Ich freue mich über Kommentare oder auch Kontaktaufnahme, um Ideen weiter zu verbreiten.

Raum für Wortmeldungen

Viele Studien wurden über das digitale Sommersemester gemacht und einige Studierende haben angegeben, dass die Hemmschwelle sich zu melden in den digitalisierten Lehr-Lernarrangements gestiegen ist. Nun sollte nicht der Eindruck entstehen, dass alle Studierenden uns Lehrenden mit Wortmeldungen während Präsenz-Lehrveranstaltungen die Bude eingerannt hätten. Die Anzahl der Wortmeldungen hängt wesentlich von der Gruppengröße ab.

Einstieg – Synchron

Die ersten Lehrveranstaltungseinheiten und Kursstarts stehen vor der Tür. […]. Zwei nicht ganz offensichtliche Merkmale bei der Strukturbesprechung kommen in diesem Semester möglicherweise hinzu. Erstens: Schaut euch gemeinsam mit den Lernenden den virtuellen Lehr-Lernraum ein. Steigt zusammen in Moodle ein und zeigt den Lernenden, wo sie was finden. Zweitens: Überlegt euch einen COVID Plan. Was passiert, wenn wieder nur remote unterrichtet werden kann? Das gibt Sicherheit.

Vorbereitung auf das Unbekannte

Das Wintersemester steht in den Startlöchern und die Lehr-Lernplanung gestaltet sich weiterhin als Lehre auf Sicht. Manchen Kolleg*innen sitzen die Erfahrungen des Sommers noch schwer in den Knochen. Andere fühlen sich bestätigt in Ihrer Haltung, dass digital gestütztes Lehren und Lernen die Zukunft sein wird/muss/soll. Fakt ist: wir müssen uns auf unsere Lehraufträge vorbereiten, so wie jedes Semester. Allerdings müssen wir uns von einer konkreten Konstante verabschieden, dem „Wo“ und damit ein Stück weit dem „Wie“. Der Lernort und die damit verbundenen (Un)Möglichkeiten sind nur bedingt vorhersehbar. Wie kann ich mich als Lehrperson nun für das kommende Semester bzw. die kommende Lehrsaison vorbereiten?

Lessons Learned

Ich habe – so wie viele andere Lehrende auch – in den letzten Wochen viel darüber nachgedacht, welche Lernergebnisse aus den vergangenen Monaten für die bevorstehenden Lehr-Lernarrangements verwertbar sind. Folgende Liste möchte ich teilen: Es kann sehr verführerisch sein, synchrone Online-Lehre in großen Gruppen eher an der Methode Vortrag auszurichten. Als gewohnte Redner*in schien es mir leichter Dinge zu erzählen und zu zeigen. 50 schwarze Rechtecke mit Namen und Kürzel drinnen sind mir jedoch zu wenig als potentiell lernende Gegenüber.

Perspektivenwechsel

Wichtig ist, Studierende, die von der Bildfläche „verschwinden“ oder „verloren gegangen sind“ zu kontaktieren und zu versuchen wieder mit ins Boot zu holen, wenn es die eigenen Zeitkapazitäten erlauben. Dabei ist zusätzlich zu beachten, dass manche Studierende sich in Situationen befinden, die ein synchrones Studieren erschweren. Herr Fink rät Lehrenden, den Studierenden möglichst menschlich begegnen.

„Ab morgen nur mehr E-Learning“ Teil III

Viele Erfahrungen sind gemacht, viele Möglichkeiten exploriert und einige Umwege sind gegangen worden*. Einige Lehrende berichten von gelungen Umstellungen und Umbauten der Präsenzlehre auf Lehre online. Die sich das zwar nie so richtig vorstellen konnten und jetzt von erreichten Lernergebnissen, hohem studentischen Engagement und gutem Austausch berichten. Ein Beispiel ist die Lehrveranstaltung von Gilles Reckinger zu Europäischer Ethnologie mit folgendem Beispiel…